Liebe Wörter,

 

solange ich denken kann, begleitet ihr mich durch das Leben. In Kinderliedern, Kinderbüchern und ersten Reimen wurdet ihr meine Freunde. Mein Glück und mein Trost. Später dann im Tagebuch, in Kurzgeschichten oder Gedichten ein Bildnis meiner Seele. Okay, Hausaufgaben, Berichte, Abschlussarbeiten und Co waren auch dabei. Aber auch hier habe ich versucht, Klartext zu reden und vor allem zu schreiben. Und siehe da: Ich habe euch gefunden. „Die richtigen Worte finden“ nennt man das dann. Wobei ich bei diesem Ausspruch eigentlich an alle Lebenslagen denke. Trauer, Freude, Glück, Trennung. Alles hat seine Zeit und die richtigen Worte!

 

Nach meinem Werdegang als Diplom-Pädagogin an der Universität Mainz hatte ich erstmal genug vom wissenschaftlichen Schreiben. Ich wandte mich Kindern zu, die LRS (Rese-Rechtscheib-Schwäche) haben. Als Lerntherapeutin habe ich damals alles gegeben, um wieder Freude am Schreiben zu wecken und das eingetrichterte „Du kannst das nicht“ zu überwinden. Mal ehrlich, liebe Wörter: auch wenn ihr mal falsch geschrieben seid – das nehmt ihr doch großherzig in Kauf, oder? Immerhin werdet ihr geschrieben und verstanden – und darauf kommt es an. Dann kam der Moment des Wechsels:

 

Ausschlaggebend war ein Praktikum bei Ogilvy One in Frankfurt. Werbetexter, sowas gibt es? Mir war damals gar nicht klar, dass Texten ein Beruf sein kann. Die richtigen Wörter und Texte finden für Kunden, deren Produkte, eine bestimmte Zielgruppe. Ich erkannte sofort, dass ich hier richtig war. Und dann rief mich der Kreativchef von SkaDialog in Frankfurt an. Er suchte Werbetexter fürs Dialogmarketing und hatte von mir gehört. Mensch, da war ich wohl echt mal wortgewandt. Liebe Wörter, ihr habt mir also den Weg gezeigt, um noch mehr über euch zu lernen. B2B, B2C, Mailings, Poster, Broschüren, Flyer. Werbetext in allen Formen und Farben. Konzepte und Ideen in Teamarbeit. Ein Fundament fürs Werbetexter Dasein im Rhein-Main Gebiet. Mindestens.

 

Welche Sprache sprechen Adressaten? Wie versetze ich mich in sie hinein? Was ist ein USP? Und wie kann ich jemand mit euch Worten überzeugen? Oder gar zu einem Kreuzchen beim JA bewegen?

 

Ich liebe an euch Worten, dass ihr Bilder malt. Phantasie weckt. Positive Auswirkungen haben könnt. Ja, ihr könnt auch verletzen, boshaft sein oder „gar nicht so gemeint“. Aber das hier ist ja nun ein Liebesbrief und deshalb schwelge ich lieber in Anerkennung. A propos: Awards sind ja in der Webebranche auch etwas ganz wichtiges. Sie kosten Geld anstatt dass man etwas gewinnt. Sowas können sich auch nur Werber ausdenken, oder? Jedenfalls machen sie Kreative trotzdem stolz. Meine ersten Preise für Text und Konzept habe ich beim New York Festival gewonnen und beim Mailingwettbewerb der Deutschen Post. Dann habe ich freiberuflich für New Cat Orange in Wiesbaden gearbeitet und beim DDP und TDC gewonnen. Alles dank euch, liebe Wörter.

 

Als selbstständige Werbetexterin habe ich den Namen Texteuse gewählt. Mit einem Mal war er in meinem Kopf. Passend, mit Augenzwinkern. Da gibt`s gleich mal ein Like! Ich arbeite bis heute als Texterin im Rhein-Main-Gebiet und schreibe für Kunden und Agenturen in Mainz, Wiesbaden, Frankfurt oder Heidelberg. Kein Weg ist zu weit, um Kunden mit Wörtern glücklich zu machen. Seit längerer Zeit habe ich außerdem meine Liebe zur internen Kommunikation entdeckt. Denn nur wenn die Kommunikation nach innen klar ist, wirkt auch das Unternehmen gut aufgestellt nach außen. Interne Kommunikation kann motivieren, amüsieren, informieren. Klar, ihr Wörter wisst das ja alles. Ist für euch ja daily business.

 

Als Texteuse habe ich mich auch schon oft über Ruhm und Ehre gefreut beim DDC oder beim IF Communication Award. Beim Red Dot gehe ich immer gerne mit feiern, aber da geht`s doch eher um tolles Design. Es sei dem Designer gegönnt! Ihr Wörter wirkt einfach stärker in einem guten Umfeld. Klar, da fühlt ihr euch auch wohler, werdet zum Blickfang. Nehmt es mir nicht übel, ihr seid oft erst die Liebe auf den zweiten Blick. Das Auge isst nicht nur mit – es isst als erstes. Und zwar Bilder. Dafür haltet ihr länger und wirkt nach. Und schafft neue Bilder! Hach, ihr seid einfach nur großartig!

 

Auch im Internet seid ihr Wörter der Schlüssel, um Dinge zu finden, Menschen, Produkte, Dienstleistungen, Musik. SEO Texte habe ich natürlich auch schon gemacht. Damit die Suchmaschine eines von euch Wörtern herauspickt und den User auf eine bestimmte Website führt. Auch hier gilt: Die richtigen Worte finden. Ist nicht so sexy, macht aber Sinn. Am meisten sogar in Kooperation mit einem SEO-Berater.

 

Irgendwann habe ich erkannt, dass ich meine Begeisterung für euch teilen möchte. Ich will Text-Coach werden, Schreibberater in Wiesbaden, Einzelpersonen oder Gruppen coachen. Weil das Schreiben wichtig ist! Vor allem im Beruf kommt keiner an euch Wörtern vorbei. Weg mit den Floskeln, den Infinitiven, dem unverständlichen Kauderwelsch! Das ist ja eine Beleidigung, was wir euch in manch einem Amtsschreiben antun.  Warum nicht Klartext im Business schreiben, Business-Briefe, Businesss E-Mails, Präsentationen usw. einfach leicht verständlich rüber bringen? Allen das Leben leichter machen, Professionalität und Kundenservice durch Texte zeigen?

 

Liebe Wörter, ich verspreche euch hoch und heilig, immer mehr Menschen für euch zu begeistern. Sie vergessen zu lassen, was Schule und Uni manchmal „angerichtet“ haben. Sie wissen zu lassen, dass Schreiben Spaß machen kann. Und nicht nur das: Gute Texte machen erfolgreich!

 

Bitte begleitet mich weiterhin auf all meinen Wegen.

 

Eure Texteuse

 

PS: Falls Sie diesen Liebesbrief gelesen haben, wundern Sie sich nicht. Alles, was hier steht ist wahr…. naja. Trotzdem hat der Brief auch das Ziel SEO (Suchmaschinen-Optimierung). Damit Google mich auch findet. Denn nur dann finden Sie mich auch. Als Textcoach oder Werbetexter in Wiesbaden.